Welche Nudeln verwendet man für Ramen?

Schüssel Nudel mit Ramen

Ramen-Nudel ist eine japanische Nudel, die aus Weizenmehl, Salz und Wasser hergestellt wird. Die Zubereitung kann stark von der Region in Japan abhängen. In Japan allein gibt es Hunderttausende der sogenannten Ramen-Restaurants. In der westlichen Kultur ist die Nudel meistens als Instant bekannt.
Eine frische Nudel wird in Japan auch oft mit dem Zusatz des Kansui Wassers hergestellt. Es handelt sich dabei um das Wasser des Kan-Sees in der inneren Mongolei gelegen. Durch den hohen Anteil von Kaliumcarbonat und Natriumcarbonat bekommt die Nudel ihre gelbe Farbe und den besonderen Geschmack. Manche Nudel wird mit Eiern hergestellt, andere wiederum weder mit Ei oder Kansui Wasser.

Ramen, Brühe und X

Die Nudel wird in einer Brühe serviert. Je nach japanischer Region gibt es auch hier Unterschiede. In Tokio wird die Nudel mit Shoyu, einer Soyasoßenbrühe serviert. Die Miso-Brühe wird weitgehend aus Soyabohnen hergestellt, die auch wiederum je nach Region mit Chili gewürzt wird und anders aussehen kann. Shio ist eine klare Brühe basierend auf Salz und wird mit Meeresfrüchten- und Fleischbrühe hergestellt. Im Südwesten von Japan ist die Tonkotsu-Brühe am weitesten verbreitet. Diese bekommt ihre weiße Farbe durch das lange Auskochen von Schweineknochen.
Zu der Nudel gibt es Einlagen aus Fleisch und Gemüse in allen möglichen Variationen.

Die Nudel kommt aus China

Die Nudel findet seinen Ursprung in China, verbreitete sich jedoch immer mehr Richtung Japan, wo es schließlich zum Gewohnheitsessen wurde. Nach dem zweiten Weltkrieg ging der Verzehr der Nudel weiter nach oben, da durch die amerikanische Besetzung die Mehlpreise sanken, dank der großen Mehlimporte der USA. Mit der Besetzung kamen auch die ersten Schnellimbiss Ramen-Restaurant.
Vorher der Name Ramen kommt, ist ungewiss. Eine Theorie besagt, dass das Wort von der japanischen Bezeichnung Lamian, was gezogene Nudel bedeutet, abgeleitet wurde. Eine andere Theorie besagt, dass Ramen von dem chinesischem Wort Laomian stammt, was alte Nudel bedeutet oder Lumian, was ein Nudelericht mit Stärke ist.
An heißen Sommertagen werden Ramen auch kalt gegessen.

Von Ramyeon über Yakisoba bis zur Pho-Suppe

Auch andere asiatische Länder haben Nudelgerichte, die auf den japanischen Ramen basieren. So zum Beispiel in Korea, wo Ramyeon mit Chili gewürzt werden. In China gibt es die sogenannten Chow Mein Nudeln, die der Ramennudelsorte Yakisoba ähneln. In Vietnam gibt es die Pho-Suppe, deren Nudeln wahrscheinlich weniger auf der Basis der Ramen zubereitet wird.
Instantnudeln wurden in den fünfziger Jahren zum ersten Mal verkauft. Sie waren sofort sehr beliebt und mit der Zeit wurden verschiedene Sorten angeboten. Um die Nudeln haltbar zu machen, werden die frischen Nudeln in heißes Öl eingetaucht, damit das Wasser in ihnen verdampft und trocknen können. Dadurch wird eine lange Haltbarkeit garantiert, ohne Konservierungsprodukte zu benutzen. Heutzutage werden die Ramen luftrgetrocknet, wodurch aber der Geschmack verloren geht. Deshalb werden Gewürzmischungen hinzugegeben.

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