Kann man Nudel selber machen? Pasta selbstgemacht

Spagetti Nudel am Nudelholz selber gemacht

Fertige Nudeln gibt es fast überall im Supermarkt zu kaufen. Diese lassen sich zwar schnell zubereiten, doch häufig fehlt der richtige Geschmack. Nudeln selber herstellen ist dabei gar nicht schwer und der Geschmack ist deutlich intensiver als bei einer gekauften Variante. Mit den richtigen Handgriffen und ein paar Tipps gelingt selbst ein Pasta Erlebnis.

Die klassischen Zutaten für einen Nudelteig sind Wasser, Mehl, Salz und Eier. Um den Geschmack noch etwas intensiver zu gestalten, kann etwa Olivenöl dazu kommen. Kommen Eier mit in den Teig, muss der Anteil von Wasser etwas erhöht werden. Das Salz kann entweder direkt mit in den Teig kommen oder später beim Kochen dazu geführt werden. Kommen 4 bis 5 Eier in den Teig, sollte etwa 500 Gramm an Mehl verwendet werden. Dazu zwei Esslöffel an Wasser und auf Wunsch noch einen Esslöffel Olivenöl. Diese Menge reicht aus, um ein Essen für etwa 4 Personen zu erstellen. Wichtig ist es dabei die Zutaten richtig und ordentlich zu vermengen. Dazu ist etwas Muskelkraft gefragt, denn der Teig sollte etwa 12 bis 15 Minuten geknetet werden, damit er die richtige Konsistenz bekommt. Ist dieser Vorgang zu anstrengend, kann als Alternative dafür auch eine Rührmaschine zum Einsatz kommen. Wenn der Teig dann fertig ist, kann er selbst in die gewünschte Form geschnitten werden.

Selbstgemachte Nudel Kochen

Damit die Nudeln beim Kochen nicht zusammenkleben, wird viel Wasser benötigt. Für 100 Gramm an Pasta, wird ein Liter Wasser benötigt. Ein hoher Topf eignet sich dazu am besten, damit nichts überläuft. Ein spezieller Nudeltopf wäre am besten, solche Modelle gibt es von zahlreichen Firmen zu kaufen. Zudem befindet sich im Inneren häufig ein Sieb, damit die Nudeln perfekt abgegossen werden können. Bevor die Nudeln in den Kochtopf kommen, muss das vorhandene Wasser richtig kochen. Danach werden die Nudeln in den Topf gegeben und dazu etwas umgerührt, damit am Boden nichts verklebt. Bei offenem Deckel die Pasta ab und zu etwas umrühren. Bei frischen Nudeln ist die Kochzeit deutlich kürzer. Je nach Menge der Nudeln, reichen oftmals ein paar Minuten völlig aus.

Nudelteig auf Vorrat herstellen

Es besteht die Möglichkeit selber Nudelteig auch auf Vorrat herzustellen, welcher dann über mehrere Monate haltbar ist. Allerdings wird etwas Platz zum Trocknen benötigt, denn dieser muss luftig, warm und vor allem trocken sein. Dazu können die Nudeln auf einem Stab gehängt werden. Auch eine Wäscheleine ist möglich. Wenn diese dann mit der Zeit komplett getrocknet sind, können sie in ein luftdichtes Behältnis gepackt werden. Um die Nudeln etwas bunter zu gestalten, kann zum Beispiel beim Kochen etwas Spinat dazu kommen. Danach erhalten die Nudeln eine grünliche Färbung. Soll die Pasta dagegen eine richtig gelbe Farbe bekommen, eignet sich die Zugabe von Safran sehr gut. Wird Rote Beete verwendet, färben sich die Nudeln violett. Besonders bei Kindern kommen farbige Nudeln immer gut an und werden dadurch gerne gegessen.

Pasta selber machen

Nudeln sind zu einem Dauerrenner im deutschen Haushalt geworden. Deswegen steigt die Auswahl in den Einkaufsläden ganz gewaltig. Pasta sind schnell gemacht und schmecken gut. Ist die Soße mit Gemüse versehen, kann auch keiner mehr behaupten, das Essen wäre ungesund. Aber wenn mal mehr Zeit vorhanden ist, lohnt es sich Pasta selbst zu machen. Der Unterschied ist deutlich zu schmecken.
Natürlich liegt eine Differenz oft darin, dass getrocknete Nudeln gekauft werden. Und wenn Pasta selbst produziert werden, sind es meistens Frische.
Der Teig ist schnell gemacht. Die Art der Nudeln, ob Spaghetti oder Lasagne, entscheiden dann wirklich darüber, wie viel Zeit in die Herstellung gesteckt werden muss.

Für den Teig werden nur drei Zutaten gebraucht:

  • Mehl und Mehl zum Bestäuben
  • Eier
  • Salz

Als Grundrezept für Pasta kann gesagt werden: auf 100 g Mehl gehört 1 Ei. Wenn die Zutaten bereitstehen, kann alles in eine Rührschüssel gegeben werden und mit dem Knethaken und einem Mixer gut durchgeknetet werden. Selber mit der Hand kann natürlich auch geknetet werden, ist aber ein kleiner Kraftakt. Der Nudelteig muss glatt und geschmeidig sein. Natürlich kann das Mehl auch zur Hälfte mit Hartweizengrieß ersetzt werden. Dadurch erhält die Pasta einen schönen knackigen Biss.

Selbstgemachte Tortellini beim Trocknen
Selbstgemachte Tortellini beim Trocknen

Pasta muss ruhen

Die Pasta können allerdings nicht sofort erzeugt werden. Der Teig muss erst noch im Kühlschrank ruhen. Dafür den Teig in eine Folie einwickeln, damit er nicht austrocknet. Warum muss der Teig für Pasta ruhen? Beim Verkneten des Mehls löst sich das Klebereiweiß im Mehl, das Unterstützt die Herstellung eines glatten homogenen Teiges. Durch diesen Vorgang wird der ganze Teig unter Spannung gesetzt. Um diese Spannung wegzuzaubern, braucht es Zeit. Denn besitzt man keine Nudelmaschine, muss mit der Hand ausgerollt werden. Ist der Teig nicht entspannt, zieht er sich immer wieder zusammen. Also: Um selber schöne Pasta herzustellen, braucht man Zeit.

Wichtigstes Hilfsmittel: Das Nudelholz

Der Teig muss nun auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausgerollt werden, mit einem Nudelholz. Nun werden die eigentlichen Pasta erzeugt. Für Spaghetti müssen ganz kleine dünne Streifen geschnitten werden. Sollen es Tortellini werden, schneidet man am besten kleine Quadrate. Den Rand ganz vorsichtig mit Wasser einstreichen und in die Mitte die Füllung platzieren. Ein zweites Quadrat wird nun obendrauf gesetzt und an den Rändern leicht zusammengedrückt. Wird eine Nudelmaschine verwendet, muss der Teig in kleine Stücke geteilt werden. Und diese Portionen sollten mehrmals hintereinander auf die gewünschte Stärke gerollt werden. Je nach Pasta Wunsch kann der dünne Teig dann durch die Walzen laufen, die den Teig auch schneiden.

Tipp: Die fertigen selbst gemachten Nudeln entweder sofort ins kochende Wasser legen oder auf Backpapier zwischenlagern. Die Pasta können auch über Nacht getrocknet werden. Das hängt ganz von dem eigenen Geschmack ab. Frische Nudeln brauchen nicht zu lange im Wasser zu garen. Nach ca. drei Minuten können sie aus dem Topf genommen werden. Im Voraus sollte die Soße schon zubereitet sein, damit die selbst gezauberten Pasta direkt genossen werden können. Guten Appetit.

Selbstgemachte Pasta, wie Tortellini lässt sich auch prima Trocknen und dann verschenken oder Tage später selbst zubereiten. Hier für muss die Pasta nur ausgebreitet mehrere Tage ausliegen und das gespeicherte Wasser verlieren. Anschließend ist die Pasta bis zu 2-3 Jahre haltbar.

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